JOHANNISKRAUT MACHT EUCH FIT, GUT GELAUNT UND GESUND!

Diesmal gibt es einen "alten Geheimtipp" von uns! Wisst ihr, wie Johanniskraut aussieht? Und wisst ihr von dessen heilbringenden Wirkung? Wir klären euch auf und geben euch obendrein noch zwei Rezepte mit auf den Weg!

JOHANNISKRAUT – EIN ALLESKÖNNER

Johanniskraut ist eine Pflanze, deren Namen oft in aller Munde ist. Jedoch fast niemand weiß, wie diese aussieht. Dabei wächst sie gerade bei uns – ganz unscheinbar – und hat mehr als nur eine Wirkung! Heute möchten wir euch erklären, wo ihr Johanniskraut findet und was ihr damit tun könnt!

JOHANNISKRAUT PFLÜCKEN

Es wächst um den 24. Juni an Waldrändern und vor allem neben Büschen. Die Blütezeit des Johanniskrauts ist zwischen Juni und September. Die kleinen Blüten sind grellgelb.

JOHANNISKRAUT ALS HEILMITTEL

Nicht nur zu „Oma’s Zeiten“, sondern auch heute noch findet das Wunderkraut als Wundheilmittel eine breite Anwendung. Ihr könnt es bei diesen Krankheiten und Beschwerden nutzen:

 

  • Stress
  • leichten Depressionen
  • nervösen Unruhezuständen
  • Wundbehandlung
  • Schwellungen
  • Gicht
  • Gastritis
  • Obendrein sollte es auch antibakteriell und antiviral wirken.

SONNENSPEICHER

Man sagt auch, dass Johanniskraut die Kraft der Sonne speichert. Wenn man die Blätter des Krauts gegen die Sonne hält, so sind viele kleine Öldrüsen zu sehen. In diesen Drüsen ist ein roter Saft enthalten, der auch in den Blüten zu finden ist. Reibt man eine Blüte zwischen den Fingern – was man tun muss, wenn man unsere folgenden Rezepte ausprobieren will – dann tritt die färbende Flüssigkeit hervor. Dieses gespeicherte Sonnenlicht können wir in den sonnenarmen Monaten für uns nutzen. So ist mittlerweile das Johanniskraut in vielen Medikamenten gegen Angstzustände und Depressionen enthalten. Es bringt Licht in unser Gemüt!

Das zubereitete Öl kann man ins Badewasser geben oder auch für Wunden, insbesondere Verbrennungen, entzündete Haut und Erneuerung von Gewebe verwenden.

REZEPTE 

JOHANNISKRAUTÖL

Das braucht ihr:

  • Das blühende Kraut (mit einer Schere das obere Drittel abschneiden)
  • hochwertiges Pflanzenöl (besonders geeignet ist Bio-Olivenöl oder Weizenkeimöl)
  • ein Schraubglas mit Deckel
  • etwas Geduld

So geht ihr vor:

Blüten und Blätter vom Stängel streifen

Das Schraubglas locker mit dem Kraut befüllen

Mit dem Öl aufgießen, so dass die gesamten Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind

An einem warmen und wenn möglich sonnigen Ort sechs Wochen ziehen lassen und ab und zu schütteln.

Das mittlerweile rot verfärbte Öl abseihen und eher dunkel bei Zimmertemperatur lagern. Dafür empfehlen sich dunkle Apothekerflaschen.

JOHANNISKRAUTTINKTUR

Das braucht ihr:

  • Johanniskraut-Blüten (und auch Blätter)
  • Weingeist oder Korn

So geht ihr vor:

Füllt die Kräuter bis zur Hälfte in ein Schraubdeckel-Glas.

Gießt den Korn darüber.

Verschließt das Glas.

Lasst die Tinktur 2 bis 6 Wochen an einem warmen Ort ziehen.

Danach filtert die Tinktur ab – am besten mit Kaffeefilter.

Füllt die Tinktur in eine dunkle Flasche.

Die Tinktur hält sich ca. 1 Jahr.

WIR WÜNSCHEN EUCH VIEL SPASS UND ERFOLG BEI DER SUCHE UND DER ANSCHLIESSENDEN ZUBEREITUNG DER REZEPTE!

 

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